Am Dienstag empfingen die Piraten die Garnets aus Radenthein zum Rückspiel. Nach der knappen Niederlage im berüchtigten „Hexenkessel“ der Radentheiner in der Hinrunde war die Motivation klar: Revanche und Heimsieg.
Der Start verlief jedoch alles andere als nach Plan. Die Piraten vergaben zahlreiche offene Würfe und Freiwürfe, Radenthein nutzte dies konsequent aus und setzte sich im ersten Viertel mit 19:9 ab.
Im zweiten Viertel zeigte sich ein völlig anderes Bild. Angeführt von aggressiver und intensiver Defense starteten die Piraten einen starken Lauf und kämpften sich Punkt für Punkt zurück. Zur Halbzeit war der Rückstand egalisiert – 31:31.
Nach der Pause kamen die Piraten deutlich besser aus der Kabine. Radenthein ließ nun einige einfache Chancen liegen, doch rund sieben Minuten lang blieb das Spiel ausgeglichen. In den letzten drei Minuten des dritten Viertels übernahmen die Gäste erneut die Kontrolle und gingen mit einem 7-Punkte-Vorsprung ins Schlussviertel.
Auch im vierten Viertel bauten die Garnets ihren Vorsprung zunächst weiter aus. Doch erneut bewiesen die Piraten großen Kampfgeist: Mit nochmals gesteigerter Defensivarbeit zwangen sie Radenthein zu Ballverlusten und fanden offensiv wieder ihren Rhythmus. Zwei Minuten vor Schluss war die Partie wieder völlig offen.
In einer hochspannenden Schlussphase stand es 1:19 Minute vor dem Ende 58:58. Die Piraten erhöhten nochmals den defensiven Druck und zwangen Radenthein zu einem schwierigen Wurf nach Ablauf der 24-Sekunden-Uhr. Im anschließenden Angriff behielten die Piraten die Nerven: Kapitän Della Schiava nahm wertvolle Zeit von der Uhr, ehe Allesch nach einem guten Screen an der Dreierlinie frei gespielt wurde. Der Wurf saß – Dreier plus Foul! Der Bonusfreiwurf blieb zwar ungenutzt, doch die Piraten führten mit drei Punkten.
Radenthein bekam noch eine letzte Wurfchance, doch die Piraten verteidigten konsequent, der Wurf ging daneben und anschließend spielten die Gastgeber routiniert die Zeit herunter.
Dank großem Kampfgeist und phasenweise starker Defense konnten die Piraten gleich zweimal einen Rückstand aufholen und sich am Ende verdient den wichtigen Heimsieg sichern. Einziger Wermutstropfen bleibt die Freiwurfquote: 12 von 34Treffern zeigen hier noch deutliches Verbesserungspotenzial.
Endstand: Piraten – Garnets Radenthein 61:58
Della Schiava 16, Berger 13, Allesch 11, Filipovic 10, Butler 4, Papic 3, Domino, Strasser je 2