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2 Bundesliga / 23/04/2019

Saisonbilanz der 2BL-Mannschaft

Nicht nur für die Wörthersee Piraten ist die 2BL-Saison 2018/19 nun endgültig vorbei. Mittlerweile wurde das letzte Finalspiel absolviert, die Jennersdorf Blackbirds krönten sich zum Sieger der Saison.

Gratulation von seiten der Wörthersee Piraten zum Titelgewinn ins Burgenland. Ebenso Gratulation an den Vizemeister UBC St. Pölten zu einer starken Saison.
Die Piraten selbst sind bekanntlich im Viertelfinale an Grunddurchgangssieger Mattersburg gescheitert. Nichtsdestotrotz kann die Piraten-Saison 2018/19 als Erfolg gewertet werden. Die abgelaufene Spielzeit stellte die kontinuierliche Steigerung eines Prozesses dar, der vor drei Jahren begonnen wurde. Im Jahr 2016 traten die Piraten mit einer, aus dem eigenen Nachwuchs stammenden, U19-Mannschaft an (mit ein paar älteren Spielern). Das Zugeständnis, nicht ergebnisorientiert zu agieren, sondern das Hauptaugenmerk, auf die Entwicklung der Spieler zu legen, wurde zu hundert Prozent umgesetzt. Dei Mannschaft war nicht in der Lage gegen Gegner, die teilweise mit vier Legionären antraten, ein Spiel zu gewinnen. Nichtsdestotrotz kristallierten sich junge, hungrige Spieler heraus, die die Chance nutzten, um sich mit hoher Geschwindigkeit zu entwickeln.Dieser Prozess wurde auch in der nächsten Saison fortgesetzt, mit den Spielern, die sich weiterhin der Herausforderung stellen wollten. Für einige war der Druck zu groß, sie ergriffen die Flucht und entschieden sich wo anders zu spielen. Leider ließ der erste Sieg weiterhin auf sich warten. Erst als sich ehemalige, erfahrene Piraten-Spieler zu einer Rückkehr entschieden, war die Mannschaft in der Lage anzuschreiben. Auch reagierte der Club auf das Wettrüsten innerhalb der Liga und verpflichtete selbst den ersten Legionär, einen Spielmacher aus Slowenien. Auch am Trainersektor wurde man aktiv und holte einen erfahrenen Coach, ebenfalls aus Slowenien. Mit diesen Verstärkungen, konnte die Absteigsgefahr abgewandt werden.Für die Saison 2018/19 hatte man nun einen Kern von einheimischen Spielern, einen guten Mix aus jungen und erfahrenen Akteuren. Da in der Liga die Ausländerbeschränkung komplett wegfiel, verpflichteten die Piraten einen weiteren Legionär, hielten somit bei zwei. Andere Mannschaften liefen teilweise mit bis zu 9(!!!) auf.Die Seeräuber waren in der Lage, die ersten zwei Saisonspiele zu gewinnen, sich so von Anfang an auf einen Playoff-Platz zu schieben und diesen die restliche Saison nicht mehr herzugeben. Die endgültige Playoff-Qualifikation gelang zwei Runden vor Schluss mit einem Kantersieg im Heimspiel gegen Salzburg.
In den Playoffs, in der Best-of-Three-Viertelfinalserie, gegen die Mattersburg Rocks, setzte es, nach zwei guten Vorstellungen, eine 0:2 Niederlage in der Serie. In beiden Spielen war man lange dabei, im Endeffekt war der Gegner dann etwas abgebrühter, deshalb die Niederlagen.
Die Wörthersee Piraten möchten sich nun bedanken, bei allen Personen, die diese gute Saison möglich gemacht haben. Es reicht hierbei von den Sponsoren, zu den Trainern, den Leuten, die einen Spielbetrieb aus organisatorischer Sicht möglich machen, bis hin zu den Spielern, die mehrmals die Wochen die Knochen hin halten, neben beruflichen Verpflichtungen, auch auf viele private Dinge verzichten, um Teil einer erfolgreichen Piraten-Mannschaft zu sein. Sehr erfreulich war auch, dass sich neue Personen fanden, die Aufgaben übernommen haben, aus Freude an den Piraten, aus der Motivation heraus, etwas bewegen zu wollen.Die nächsten Schritte sind nun, eine schlagkräftige Truppe für die kommende Saison auf die Beine zu stellen. Das Hauptaugenmerk wird weiterhin auf der Piraten-Philosophie liegen, jungen Spielern, die Möglichkeit zu geben, sich zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Wenn man in der Lage ist, die Voraussetzungen zu schaffen, wird es das Ziel sein, als Mannschaft einen weiteren Schritt zu setzen, d.h. die Playoff-Qualifikation zu wiederholen und zumindest etwas besser abzuschneiden. Die Herangehensweise wird die selbe sein wie die letzte drei Jahre. Die Spieler werden hart an ihren basketballerischen Fähigkeiten arbeiten, ihr Potenzial so weit wie möglich ausschöpfen und die Mannschaft wird so weit kommen, wie die Spieler sie tragen können.be.a.pirate
Andreas Kuttnig (Sportlicher Leiter)
 
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